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Wissenswertes, Interessantes, Lustiges

6.5.2013

Vielfalt in Gefahr

Die EU-Kommission hat heute die wichtigste Reform der letzten Jahre zur Regelung der Tier- und Pflanzengesundheit vorgestellt. Wie erwartet, beinhaltet sie weitreichende Eingriffe in das aktuelle Saatgutrecht (das ja bereits massive Einschränkungen für die Saatgut-Vielfalt enthält). Jetzt heißt es wachsam sein. Helfen Sie, indem Sie die aktuelle Petition unterschreiben.

6.5.2013

So schöne Bilder

von Bartnelken gibt es in der aktuellen Landlust - einfach mal reinschauen. Und dann vielleicht auch den Artikel über die Vielfalt bei Basilikum lesen. (Landlust 3/13)

22.03.2013

Natur läßt sich nicht austricksen

Baumwollpflanzen, die gentechnisch verändert wurden und sich dadurch mit dem Bt-Gift gegen Raupenfraß schützen können, leiden vermehrt unter Blattlausbefall. Schweizer Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass ohne Raupenfraß der Pflanze der Auslöser fehlt für die Produktion ihres natürlichen Abwehrsystems, den Terpenoiden. (Die Zeit 12/13, Wissen kompakt)

28.01.2013

Arzneipflanze des Jahres

Der "Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde" an der Uni Würzburg hat die Große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) zur Arzneipflanze des Jahres 2013 gekürt. Ihre Inhaltsstoffe wirken antibakteriell und fördern die Durchblutung. Schon die Inkas haben sie als Heilpflanze genutzt. Wie so oft bei Pflanzen: nicht nur schön, sondern auch nützlich und lecker! (Obst & Garten 1/13).

 

05.09.2012

Trüb

Heute ist der erste Regentag seit längerem. Das weckt sofort herbstliche Gefühle und die Sehnsucht nach Tee, Keksen und Lektüre. Meine ist heute die selbermachen Garten. Oft frage ich mich, woher die ihre Ideen nehmen, wie z. B. dieses Schrank-Gewächshaus. Toll und blitzschnell selbst gemacht. Einer meiner früheren Chefs hat mal gesagt: "Da hätte man auch durch Nachdenken drauf kommen können." Ist man aber nicht, frau hat's gelesen. (selbermachen Garten 4/12).

 

09.07.2012

Gartenspaziergang

In der Zeit gibt es die Rubrik "Die Zeit der Leser", die immer ein Quell für Anregendes und Nachdenkliches ist. In der aktuellen Ausgabe gibt es unter "Ein Gedicht - Klassische Lyrik neu verfasst" das Gedicht "Gartenspaziergang", das Jutta Hartmann aus Kassel nach Goethes "Osterspaziergang" verfasst hat. Selten habe ich mich so gefreut beim Lesen eines Gedichtes. Freuen Sie sich auch! (Die Zeit 28/2012)

 

04.07.2012

Schmetterlinge

Wenn Sie Schmetterlingen in Ihrem Garten ein Häuschen bauen wollen, finden Sie in der aktuellen selbermachen Garten einen passenden Artikel und eine gute Anleitung dazu. Und einige der dort empfohlenen Pflanzen finden Sie als Saatgut bei uns. (selbermachen Garten 3/12).

 

15.06.2012

Kartoffel anpflanzen

Im KarmaKonsum Newsletter ist ein netter Beitrag "Gärtnern für Faule" zum Thema Kartoffel anpflanzen: einfach in einer ungemähten Wiese einige Reihen flachtrampeln, Kartoffel auf diese Unterlage legen und dick mit Mulch bedecken. Soll gut funktionieren. www.karmakonsum.de/2012/05/25/farming-kartoffeln-setzen-ohne-umgraben/

 

11.06.2012

WHVEP

ist ein Projekt, das im Norden von Ghana Frauen betreut, die Opfer von Hexenjagden wurden. Wir unterstützen das Projekt mit Saatgut, dieses mal aber auch mit Geld, das gerade mal wieder Mangelware ist. Es wäre sehr hilfreich, wenn Sie sich an der Finanzierung mit einer Spende beteiligen. Felix Riedel, ein Ethnologe aus Marburg kümmert sich darum, er war auch schon verschiedene Male vor Ort. http://gushiegu.wordpress.com/

 

11.04.2012

Terra preta,

die Schwarzerde der Indios, ist das aktuelle Zauberwort in der Gartenkultur. Dazu hat Dr. Jürgen Reckin in der Zeitschrift Natürlich Gärtnern & Anders Leben einen informativen Artikel geschrieben. Am Ende (nach fünf Jahren des Ausprobierens) kommt er zu dem Schluss, dass die herkömmliche Art der Kompostwirtschaft dem Nutzen und der Nachhaltigkeit der Schwarzerde deutlich unterlegen ist. (Natürlich Gärtnern & Anders Leben 3/2012)

 

23.01.2012

Immer gut für eine Überraschung

ist der Feinschmecker. In der aktuellen Ausgabe hat er ein Special über Linsen. Neben sehr leckeren Rezepten, wie z. B. einer Fladenbrot-Pizza mit Beluga-Linsen, gibt es auch eine Beschreibung der unterschiedlichen Linsen einschließlich Tipps zu deren Handhabung in der Küche. (Der Feimschecker 2/2012).

 

16.09.2011

Ein Kräuterrondell...

....für ganz Ungeduldige haben wir in der Sonderausgabe von selbermachen "Garten" gefunden. Das hat uns mal wieder sehr überzeugt, weil es wirklich blitzartig zu bauen ist - wenn Sie vorher im Baumarkt waren. (selbermachen Garten 4/11)

 

25.08.2011

Schmid's Garten

Schon die Bilder in diesem Bericht werden Sie betören: Ellen Fischer, die diesen Bericht und die Fotos für die Zeitschrift "GartenTräume" gemacht hat, hat sich hier selbst übertroffen. Oder hat Wilhelm Schmidt sich mit seinem Garten und seinen Blumen/Blüten/Salat-Arrangements selbst übertroffen? Das müssen Sie, geneigte Leser, entscheiden und ich versichere, das wird nicht leicht. Die Geschichte handelt von einem Koch, der selbst gärtnert, um wunderbare Produkte im Restaurant "Zum Rössle" in Herlingen anbieten zu können, z. B. Zwiebel-Fenchel-Salat oder einen bunten Sommersalat, den man nicht essen möchte, weil er so schön ist oder Kartoffel in der Schale gekocht und mit Perilla veredelt. Wenn Sie auch mal einen Salat mit 35 Zutaten aus Ihrem Garten machen möchten, dann sollten Sie nicht zögern. (GartenTräume Herbst 2011)

 

16.08.2011

Gemüse - Genüsse

Madeleine Jakits, die Chefredakteurin des Feinschmeckers, baut derzeit gerade behutsam die Heftthemen um (oder ist das nur mein Gefühl?), was dazu führt, das Sie im aktuellen Heft sehr viele interessante Artikel finden: Desserts aus Gemüse, den Koch des Monats, der vorwiegend mit Gemüse arbeitet, den Ort Diamante (!!!) und seine Umgebung, in dem sich (fast) alle Menschen mit Peperoncini (kleine Pfefferschoten, scharfe Paprika oder Chili) beschäftigen. Last but noch least Siebecks Replik über Kritiker, die, wenn sie unangenehme Wahrheiten aussprechen, mit Klagen überzogen und mundtot gemacht werden (DANKE, Herr Siebeck). Auf jeden Fall lohnt es sich, das Heft zu kaufen und wenn auch nur, um an das Rezept für die Peperoncino-Konfitüre zu kommen. (Feinschmecker 9/2011)

 

07.06.2011

Good Food Bad Food

Diesen Film gibt es seit ein paar Wochen als DVD und gestern habe ich ihn angeschaut. Endlich mal nicht nur Horrorgeschichten von armen Tieren, Menschen, usw. Sondern auch Beispiele für engagierten ökologischen Landbau; Zusammenhänge, die diesen verhindern wollen; Hinweise, wieso im Zusammenhang mit industrieller Landwirtschaft ganze Volksgruppen bedroht sind. Coline Serreau hat eine Dokumentation vorgelegt, die uns die Augen öffnet und einen neuen alten Ansatz der Landnutzung zeigt. Auch wenn Sie nur einen Balkonkasten ihr Eigen nennen, Sie werden Nutzen aus diesem Film ziehen. UNBEDINGT ANSEHEN!

 

01.02.2011

Staatliche Forschungsanstalt für Gartenbau Weihenstephan

Die Forscher dieser staatlichen Einrichtung bewirtschaften schon seit 30 Jahren einen Kleingarten, um uns mit Informationen rund um Gemüse und Blumen zu versorgen. Das aktuell verfügbare Wissen können sie nun auch online abrufen auf der Serviceplattform für den Freizeitgartenbau: http://www.hswt.de/fgw/wissenspool/freizeitgartenbau.html

 

28.01.2011

Kohl

Der Feinschmecker ist immer mal für eine Überraschung gut. Diesmal hat er sich um den Kohl gekümmert: Rosenkohl, Rotkohl, Spitzkohl, Grünkohl, Weißkohl und Wirsing. Dazu hat Frauke Koops neue Rezepte entwickelt, die Sie unbedingt probieren müssen. Z. B. Karamelisiertes Rotkraut mit Cranberries und Blutwurst oder Grünkohleintopf mit Chorizo und Chilihonig. Da wird Ihnen schon beim Lesen das Wasser im Munde zusammenlaufen. Traumhaft und das Richtige, solange es noch kalt ist. (Feinschmecker 2/2011)

 

07.01.2011

Gemüse für alle

In der aktuellen HörZu können Sie erfahren, dass jeder Deutsche ca. 6 Kilo Kohl im Jahr verzehrt und andere "große Gemüsegeheimnisse". Es ist zwar nicht wirklich geheimnisvoll, aber interessant, was Judith Heisig dort aufgeschrieben hat: die Inhaltsstoffe von klassischen Wintergemüsen wie z. B. Rosenkohl, Pastinaken, Wirsing, Feldsalat und Porree und den einen oder anderen Tipp. Lustig sind die Kuriosa, die dort zusammengetragen sind. So hatte der römische Kaiser Nero angeblich den Beinamen "Porreefresser" und Kohl soll aus den Schweißtropfen des Zeus entstanden sein. (HörZu 2/11)

 

30.12.2010

Schnell und genussvoll

Noch schnell zum Jahresabschluß einen Blick auf die Rezepte in der aktuellen Schrot & Korn. Dort finden Sie vegetarische Rezepte mit maximal sieben Zutaten, die Sie sicher zu Hause haben und die echt lecker aussehen (probiert habe ich noch keines): Tagiatelle mit Kürbis, Linsensalat mit Blauschimmelkäse und Apfel, gedünstete Möhren mit Couscous oder exotischer (und das werde ich wahrscheinlich als nächstes probieren) Safranreis mit Mandeln und  Granatapfel. Guten Appetit! (Schrot & Korn, 1/11).

 

30.11.2010

Die Ernährungsdiktatur

Die Moderatorin (WDR) und Autorin (Die Zeit, Greenpeace Magazin) hat sich – wieder einmal – mit unserer Ernährung befasst. Im vorliegenden Buch „Die Ernährungsdiktatur“ schildert sie, wie multinationale Konzerne uns beim Einkauf manipulieren, die Behörden diesem Treiben zuschauen und die kleineren Produzenten vom Markt gedrängt werden. Die Vielfalt, die angeblich in den Supermärkten herrscht, ist eine Vorspiegelung falscher Tatsachen: billige Rohstoffe wie Weizen, Mais und Reis werden mit Zusätzen aus den Chemielaboren geschönt, um teuer verkauft zu werden. Sie können „Rote Grütze“ kaufen, die nie eine Frucht gesehen hat. Feststellen, dass in Ihrem Himbeerjoghurt mit natürlichem Aroma nicht etwa Himbeeren für den Geschmack sorgen, sondern das dieses Aroma aus Zedernholzspänen gewonnen wird. Und das die neue angeblich länger haltbare Frischmilch mit der Kennzeichnung ESL-Milch nichts anderes ist als H-Milch mit verkürzter Haltbarkeit. Lesen Sie das Buch. Sie werden finden, dass es ein Plädoyer für das Recht auf unverfälschte Nahrung ist und dass nur die kleinteilige bäuerliche Landwirtschaft dieses Recht sicherstellen kann. Ihr Blick auf den eigenen Teller, Ihr Einkaufs- und Essverhalten wird geschärft und Sie werden erkennen, dass der Weg, Geld für immer mehr schlechte Nahrungsmittel auszugeben, krank, übergewichtig und arm macht. Am Ende zeigt Tanja Busse, wie es möglich ist, die Ernährungssouveränität wieder zurück zu gewinnen und damit auch dafür zu sorgen, dass ein Stück weit der Hunger in der Welt reduziert wird. (Blessing)

 

 

19.11.2010

Koch des Jahres

Der Koch des Jahres aus dem neuen Feinschmecker heißt Michael Hoffmann. Das Besondere ist, dass er sich auch als Gärtner betätigt und – Zitat: ...zaubert im Berliner „Margaux“ eines seiner Menüs nur aus selbst gezogenem Grünzeug.“ Der Feinschmecker war so freundlich, einige Rezepte abzudrucken und so haben auch Sie Gelegenheit, das eine oder andere auszuprobieren, z. Bouillon von Winterfrüchten, Petersiliencreme, Haferwurzel oder (mein Favorit) Selleriecreme und rohe Selleriesauce. Das könnte Ihr Weihnachtsessen entscheidend bereichern. Was ich mir nicht wirklich vorstellen kann, ist Porree-Asche oder Kohl mit Kohlstaub. Aber das werde ich mir auf die Fahne schreiben, wenn ich mit meinen Kindern mal wieder eine Koch-Session mache. Sie können es aber auch schon mal ausprobieren und uns wissen lassen, wie das Ergebnis war. (Feinschmecker 12/2010)

  

28.10.2010

Gemüsebeetplaner

Falls Sie auf Ihrem PC Open Office nutzen, sollten Sie mal auf die Seite mit den kostenosen Templates gehen. Dort hat UFA-Samen aus der Schweiz einen Gemüsebeetplaner zur Verfügung gestellt. Den können Sie, nachdem sie ihn runter geladen haben, Ihren Bedürfnissen anpassen. Dann haben Sie nie mehr Probleme mit der Planung und der Dokumentation Ihrer Gemüsebeete. Sehr hilfreich.

 

22.10.2010

Der Küchengarten von Versailles

Geo hat sich in seiner vorliegenden Ausgabe einem wunderbaren Thema gewidmet, den Früchten und Gemüsen als Kulturgut am Beispiel des königlichen Küchengartens in Versailles. Die Autorin Johanna Romberg und der Fotograf Gilles Mermet haben sich auf einen Rundgang gemacht in diesem Garten und seine Geheimnisse für uns gelüftet. So hatte Ludwig XIV den Zugang zu seinem Küchengarten sehr eingeschränkt, sein Hofstaat z. B. hatte keinen Zutritt, hier war der König sozusagen privat. Dafür war es ein immer wiederkehrender Gesprächsstoff, wann denn wohl die ersten zarten Erbsen geerntet und serviert würden, denn des Königs Gärtner hatte die Kunst der Ernte "gegen die Saison" kultiviert. Das ist heute keine Thema mehr, vielmehr geht es um die Vielfalt im Garten. Es werden derzeit 450 verschiedene Obst- und Gemüsesorten kultiviert, von einigen finden Sie wunderbare Fotos im Heft, z. B. von Auberginen, Kürbissen, blühenden Spalierobstbäumen, einer Saubohne und einer Zwiebel. Unbedingt anschauen! (Geo 11/2010)

 

06.01.2010

Epigenetische Vererbung

In der Ausgabe 4/2009 des Arche Noah-Magazins berichtet Peter Zipser, der Doyen des Verbandes, von der Forschung zur epigenetischen Vererbung. Pflanzen, und hier besonders die Selbstbefruchter, zeigen in wiederkehrenden Abständen Abbauerscheinungen . Darauf hin wurden sie von BäuerInnen für eine Vegetationsperiode unter sehr stark veränderten, möglichst schwierigen Bedingungen angebaut. In der Folge, wenn die Pflanzen dann wieder in ihrem angestammten Umfeld waren, zeigten Sie wieder die ursprüngliche Vitalität. Der junge Zweig der epigenetischen Forschung belegt genau dies. Die Pflanzen können unter Stress entwickelte hilfreiche Reaktionen über mehrere Generationen weg weitervererben, ohne ihre DNA zu verändern. Dazu passt, was Philipp Nickerl von HERBANA, einer meiner Erzeuger, mir kürzlich erzählte: das er Pflanzen hat, die sich in seinem Garten erst nach 2-3 Vegetationsperioden so richtig wohl fühlen.

(Arche Noah Magazin 4/2009)

 

 

20.10.2009

Terroir

Ich bin ja noch nicht durch mit dem Feinschmecker, aber das muss ich Ihnen jetzt gleich erzählen: Es gibt einen Bericht dort, „La deutsche Vita“, mit Beschreibungen vieler neuer und/oder junger Berliner Restaurants und Bistros. Normalerweise blättere ich das durch und lege es weg, um es hervorzuholen, wenn ich mal „in der Gegend“ bin. Aber hier bin ich gleich auf der nächsten Seite über das Foto eines Gerichtes gestolpert, ich sage Ihnen: PERFEKT. Das Gericht nennt sich „Schnecken im Brandenburger Gemüseacker“, schon allein der Titel ist hochamüsant und beweist, dass der Koch, Daniel Achilles, ehemals Souchef bei Amador in Langen, Phantasie und Humor besitzt. Ob man Schnecken haben muss, kann jeder für sich entscheiden, aber der Rest: Rübensaft, Mandelsplitter, schwarze Oliven, Tomaten-Paprika-Püree, dazu Perlzwiebeln, Möhren, Erbsensprossen, Pimpinelle, Schafgarbe, Giersch und Sauerampfer, alles Produkte aus der Region. Es sieht aus wie eine frisch gestochene Ackerscholle und man möchte es SOFORT probieren. Schöner kann man ein Essen nicht anrichten. (Feinschmecker 11/09)

 

14.10.2009

Geschmacksverirrungen

 

Wir haben alle schon darauf zurückgegriffen, auf die 5-Minuten-Suppen, die Pizza aus der Tiefkühltruhe, das fertige Pesto, weil wir nicht genügend Zeit hatten, es selbst zuzubereiten. Wenn Sie nun den aktuellen Spiegel-Artikel „Die Geschmacksillusion“ lesen, wird Ihnen noch nachträglich der Appetit vergehen. Das, von dem wir glaubten, dass es Nahrungsmittel seien, ist eine einzige Täuschung: Form-Schinken ist ein „mit Stärkegel, Wasser und Bindegewebe“ zusammengeklebtes Fleischteil, das so lange gekocht wird, bis eine schnittfeste Masse entsteht, Fleischanteil unter 60 %. Die natürlichen Aromen in Ihrem konventionellen Joghurt sind vielleicht aus Holzspänen hergestellt oder aus Schimmelpilzen, Sie denken, dass sie Erdbeeren oder Pfirsiche im Joghurt haben. Die Zitronensäure, die eingesetzt wird, wenn „etwas frisch und fruchtig“ schmecken soll, greift Zähne an, begünstigt die Aufnahme von Blei und Kadmium im Darm und kommt genauso auch im Entkalker vor. Dort muss davor gewarnt werden. Der Spiegel meint, die Verbraucher seien nun soweit, sich nicht mehr täuschen zu lassen. Das können wir nur hoffen und für uns selbst entscheiden, immer Bio-Produkte zu kaufen. (Spiegel 12.10.09)

 

12.10.2009

Zertifizierung

Nun endlich ist Bio-Saatgut mit seinem "Handel mit Saatgut" ebenfalls zertifiziert und zwar nach Artikel 29 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 834/2007; DE-034-Öko-Kontrollstelle. Das Zertifikat finden Sie hier.

 

22.09.2009

Noch mehr Gentechnik

Kein Ende abzusehen bei der Gentechnik. Die BASF hat sich vor einer Weile mit Monsanto zusammen getan, um deren KnowHow in Sachen Gentechnik zu nutzen. Zwar ist in Europa die ökologische Landwirtschaft auf dem Vormarsch, das heißt aber gleichzeitig, dass die Hersteller von chemischen Pflanzenschutzmitteln ihre Pfründe gefährdet sehen und nach anderen Geldquellen suchen. Von daher ist die Handlungsweise der BASF folgerichtig, aber für die Bio-Diversität eine echte Bedrohung. Weltweit werden bereits auf 125 Mio. Hektar Land gentechnisch veränderte Pflanzen kultiviert. Dazu die FAZ: „Das schafft Fakten: Bereits zwei Drittel der Sojabohnen und knapp ein Viertel der globalen Maisproduktion stammen aus gentechnisch veränderten Sorten.“

 

(FAZ, 22.09.2009)

 

17.09.2009

 

Gentechnik

Etwa 80% der bundesdeutschen Bevölkerung sind gegen Gentechnik in Lebensmitteln. Trotzdem haben es unsere Politiker noch nicht geschafft (oder wollen es nicht), dem Willen der Mehrheit Geltung zu verschaffen. Ein neuer Fund eines gentechnisch veränderten Lebensmittels – Leinsamen – sorgt dafür, dass wir uns erneut Gedanken über die Zukunft unserer Lebensmittel machen müssen. Die Lebensmittelchemiker fanden in 59 Prozent der Proben aus konventionellem Anbau Leinsamen einer gentechnisch veränderten Sorte, die ursprünglich aus Kanada stammt. Dort ist die Zulassung der Sorte bereits im Jahr 2001 wieder zurückgenommen worden. In den Proben, die aus ökologischem Anbau stammten wurden keine Verunreinigungen nachgewiesen.

 

(FAZ, 10.09.2009)

 

04.08.2009

 

Ein Gast

 

 

Normalerweise mische ich mich nicht in die Angelegenheiten meiner Katze Pauline ein. D. h. ich jage ihr keine Mäuse ab und behindere auch sonst nicht ihren ausgeprägten Jagdtrieb. Aber diesmal……habe ich ihr ihre Beute abgejagt, einen kleinen Gartenschläfer, der tat mir arg leid.

 

 

 

Er ist vor lauter Schreck die Wand am Stall hochgelaufen und hat sich dort in einer Fuge zwischen den Ziegelsteinen versteckt.

 

 

 

Dann ist er doch noch dort herunter gesprungen (wie weit so ein kleines Tier springen kann!) und Pauline hatte ihn wieder erwischt. Sie hatte ihn am Hinterbein und er hatte sie am Vorderbein. Beide schrieen jämmerlich. Kurz und gut, ich habe ihn gerettet und erst mal in ein Bonbonglas gesetzt.
Dann habe ich ihm ein Nest aus Holzwolle gebaut, in dem er den Tag verschlafen und sich ausgeruht hat. Am nächsten Morgen war er dann weg.

 

 

 

Wenn Sie mehr über Gartenschläfer wissen wollen (gute Schneckenjäger!!), dann schauen Sie mal beim NABU nach. 

 

31.07.2009

 

 

 

Kochen

 

 

Damit Sie wissen, was man mit unseren Gemüsen machen kann, finden Sie ab sofort in unregelmässigen Abständen interessante Rezepte auf unserer Seite.

 

 

 

20.07.2009

Wasser-Melone

In der Sonntagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen kümmern sich einige Menschen gerne und gut um Themen rund um die Ernährung. Gestern ging es um die im Sommer so heiß geliebte Wassermelone. Ursula Heinzelmann hat einige leckere Rezepte zusammengetragen, eins wollen wir Ihnen bald vorstellen, brauchen dazu aber noch die Genehmigung des Verlags.

Aber was uns sehr gefreut hat, war der Hinweis - und nun zitieren wir: „Was die Melone selbst angeht, lohnt es sich, nach Bioware Ausschau zu halten, die oft mehr Geschmack bietet als nur wässerige Süße.“ Dem können wir uns für das laufende Jahr nur anschließen. Im nächsten Jahr können Sie dann Ihre eigenen Wassermelonen anbauen. (FAS, 19.7.09)

 

17.07.2009

 

 

 

Gentechnik

 

 Nun haben ja die Erzeuger von gentechnisch verändertem Mais in Deutschland eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Und obwohl 80 % aller Menschen in Deutschland gegen gentechnisch veränderte Organismen und Nahrungsmittel sind, gefällt sich die Politik immer noch in einem Eiertanz zu diesem Thema.

 

 

Am Mittwoch habe ich den Vortrag eines Landwirtes besucht, dessen über Jahrzehnte gehegte und gepflegte Kuhherde infolge der Fütterung mit Genmais innerhalb weniger Jahre elend zugrunde gegangen ist. Aber er konnte sich nicht dazu durchringen, diese Technik abzulehnen.

Dazu passt ein Artikel, der gestern in der Zeitung stand: Monsanto gibt sich jetzt nicht mehr nur mit Mais ab, jetzt setzt das Unternehmen auf gentechnisch veränderten Weizen. Das heißt dann wohl, wenn wir nicht höllisch aufpassen, haben wir das Genmehl bald in unserem Brot (FAZ, 16.07.2009). Guten Appetit.

 

14.07.2009

 

 

 

Bald zertifiziert.....

Bio-Saatgut hat aktuell die Zertifizierung beantragt. Der Antrag läuft unter der ADD-Anmeldung D-RP-034-9190-H. Sobald das Zertifikat vorliegt, werden wir es online zum Download stellen. Bitte sehen Sie davon ab, Zertifikate bei uns anzufordern.

02.07.2009

Und hier die Ergänzung zu unserem Aufreger...

In der Zeitschrift "bioland" (Ausgabe 7/2009) beschreibt Axel Hilckmann ein Projekt "Mast von Stubenküken": Hier werden die Hähnchen-Küken, die sonst getötet würden, gemästet und im Alter von ca. 8 Wochen geschlachtet. Man ist aber wohl noch auf der Suche nach geeigneten Vermarktungsmöglichkeiten. Unser Vorschlag: Den VerbraucherInnen einfach mal anbieten. Stubenküken-Rezepte finden sich im Internet en masse. Und ansonsten verweisen wir auf unseren Aufreger.

25.06.2009

Aufreger

Das hier hat nichts mit Garten zu tun, aber wir können uns einen höchst subjektiven Kommentar nicht verkneifen. Wer hat Ihnen als VerbraucherInnen eigentlich erzählt, dass Geflügel, und hier meinen wir vor allem Hühner (oder auch Puten), nur aus Brust besteht? Schon mal einen knusprig gebratenen Hühnerflügel gegessen? Oder langsam in Butter gebratene Hühnerleber mit einem Stück frischem Bauernbrot? Haben Sie schon mal eine Hühnersuppe gegessen aus Hühnerbein (und hier meine ich das untere Ende mit den Krallen), Herz, Magen und den Knochen, die übrig bleiben, wenn die „guten“ Teile des Huhns abgetrennt sind? Wir hatten früher eine Hühnerfarm für Legehühner. Die Hähnchen wurden nicht getötet, sondern mit den Legehennen zusammen gehalten, bis sie etwa 8 – 10 Wochen alt waren und erst dann wurden sie geschlachtet. Wir haben die Tiere gut verkaufen können und gerne auch selbst gegessen, z. B. paniert und gebacken, wie die Wiener Backhendl.

Denken Sie doch bitte daran, dass Sie aus einem einzigen Huhn mindestens drei Mahlzeiten für zwei Personen zubereiten können, wenn Sie das nächste Mal Geflügel kaufen.

Weitere Infos zur Bio-Viehhaltung in der aktuellen Schrot & Korn (Schrot & Korn, 7/09)

 

24.06.2009

Gartenarbeit ist gesund...

...nicht, dass wir das nicht schon immer wussten, aber nun haben Wissenschaftler der Kansas State University es erforscht: zweimal pro Woche Gärtnern schützt z. B. vor Osteoporose (Frauen ab 40), Demenz, Alzheimer, Alltagsbeschwerden. Außerdem haben die Wissenschaftler nachgewiesen, dass sich gestresste Frauen beim Anblick von roten Geranien doppelt so schnell erholen wie die Frauen, die z. B. längere Zeit in einen Baum schauen (Vital 7/2009). Leider haben wir keine Geranien, aber z. B. Roten Lein, Bartnelken, Stockrosen, Klatschmohn, alles in wunderbaren Rot-Varianten.

 

 

 

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