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Uuuups, verpasst….
…den Termin, den Elisabeth Mitteregger empfiehlt, um das vorhandene Saatgut auf Keimfähigkeit zu testen und neues zu bestellen. Aber es geht sicher auch noch in den nächsten Wochen, denn es ist derzeit doch arg kalt. Schnell besorgen sollten Sie sich das Büchlein „Gärtnern nach Mondphasen“, in dem die Autorin einleuchtend die Theorie und Empirie hinter dieser Art zu Gärtnern beschreibt. Dazu gibt es einen ausführlichen Kalender für 2010 und in jedem Monat Beispiele und Empfehlungslisten für die Gartenarbeit. Mir ist das Heft an manchen Stellen zu esoterisch angehaucht, aber dann habe ich mir überlegt, dass ich auch manchmal mit meinen Pflanzen spreche, also……Das Buch verfügt auch über einige wenige Bezugsquellen für diverse erwähnte Produkte und ein umfangreiches Literaturverzeichni

Nützlich und hilfreich
Brigitte Kleinod hat ein ebensolches geschrieben für alle GärtnerInnen, die sich mit dem Gedanken tragen, in Ihrem Garten oder Hof ein Hochbeet anzulegen. Sie geht dabei sowohl auf die Vorteile als auch auf die Nachteile eines solchen „Gartenbauwerks“ ein. Bevor Sie loslegen, lesen Sie erst einmal die Checkliste und beantworten Sie für sich die dort gestellten Fragen. Dann haben Sie schon einen ersten Anhalt für die weitere Planung. Die wiederum ist mit den Vorschlägen, Zeichnungen und Tipps der Autorin kein Problem; man/frau hat höchstens die Qual der Wahl. Ich habe auch schon seit einiger Zeit ein Hochbeet in Planung, hatte aber keine Idee, wie ich die Hauswand, an der es stehen sollte, schützen könnte. Jetzt weiß ich es: einfach eine Drainageplatte vor die Hauswand stellen und dann das Hochbeet einrichten und befüllen. Ist doch einfach, oder, und wird von mir im kommenden Frühjahr umgesetzt. Brigitte Kleinod hat noch viele solcher nützlichen Ideen, bis hin zu Listen mit möglichen Pflanzenpartnern für Ihr Hochbeet, je nach dem, zu welchem Zweck Sie es nutzen wollen. Ein Kleinod auch für Ihre Gartenbibliothek. (Pala Verlag)
Und schnell noch eins zum sich Selbstschenken:
Querbeet – mit Rat und Tat durchs Gartenjahr von Jens Dirksen. Selten habe ich mich mit einem Ratgeber so amüsiert. „Bauer Dirksen“, der eigentlich Journalist ist und u. a. Gartenkolumnen verfasst, beschreibt in diesem Buch, wie er sich im Laufe der Jahre und Jahreszeiten mit seinem Garten angefreundet hat. Das ist so unterhaltsam, dass Sie gar keinen Garten brauchen, um sich mit dem Buch zu beschäftigen, z. B. wird hier die „Verschwörung der Autohersteller“ beschrieben, die insbesondere GärtnerInnen trifft (aber nicht nur - sie könnte auch BauherrInnen und Do-it-yourself-ExpertInnen treffen – kleiner Einwurf meinerseits). Auch beschreibt er die Sammelleidenschaft, was Pflanzen und Sämereien angeht (ha, das kennen Sie auch, oder nicht?!), löst das Himbeerrätsel und teilt auch noch einige leckere Rezepte mit un
Nicht nur für Profis
Möchte man den Gemüseanbau etwas professioneller angehen, kann es ratsam sein, das neue Praxisbuch des Ökolandbaus „Ökologischer Gemüsebau“ zu nutzen.
Es vermittelt im ersten Teil die Grundlagen des ökologischen Gemüseanbaus von der Saatgut-Auswahl über das Unkrautmanagement (dieser Ausdruck gefällt mir übrigens ganz besonder
Lebe wild und emissionsfrei! oder Was hat Al Gore mit dem neuen Kühl schrank zu tun?
Wenn Sie entweder dem Aufruf folgen oder die Zusammenhänge zwischen Al Gore und dem
Orientierung im Öko - Labyrinth
Das vorliegende Buch gibt uns eine Hilfe an Hand, die es ermöglicht, nachhaltig wirtschaftende Öko- / Bio-Anbieter von den Etikettenschwindlern zu unterscheiden. An aktuellen Beispielen zeigt der Autor, wie Firmen versuchen, vom Öko-Boom zu profitieren, ohne nachhaltige Änderungen durchzuführen. Dazu hat er etliche Branchen untersucht, z. B. die Energie-Erzeuger, die Auto-Industrie, den Lebensmittel-Handel, und trennt damit die Spreu vom Weizen.
Für ganz Eilige reicht es, zum gewünschten Thema die Kästchen „Verbrauchertipp“ herauszusuchen und sich daran zu orientieren. Damit ist man schon auf einem guten Weg zum ökologischen Konsum. Wer mehr wissen will, liest das Buch von vorn bis hinten. Es ist hochinteressant, fundiert und spannend geschrieben mit vielen Hinweisen auf die genutzten Quellen. Wenn Stefan Kreutzberger allerdings mit Zahlen jongliert, wird einem manchmal schwindlig. Hier hätte ich mir den Gebrauch von Grafiken gewünscht, die seine Rechenbeispiele bildlich darstellen.
Wenn Sie also wissen wollen, woher Sie Ihren Öko-Strom beziehen sollen, welches Auto ökologisch korrekt ist und wo Sie künftig Ihre Jeans kaufen können: hier finden Sie alle
Nutzgärten – Das Fach- und Arbeitsbuch
Wir bekommen oft Anfragen in der Art: „Ich habe jetzt einen Garten, in dem ich Obst und Gemüse anbauen möchte. Wie soll ich ihn anlegen?"
Die Beantwortung dieser Frage finden Sie jetzt in dem Buch „Nutzgärten“. Die Autoren Walter Kolb und Werner Müller-Haslach stellen ausführlich und mit übersichtlich gezeichneten Entwürfen die Planung verschiedener Gärten dar. Im ersten Teil gehen sie auf die historische Bedeutung von Nutzgärten ein, im zweiten Teil geht es um die Gestaltung von Nutzgärten, angefangen bei den Planungsgrundlagen, wie z. B. die ökologischen Standortfaktoren über die Bodenvorbereitung bis hin zu Beispielen von Nutzgärten auf besonderen Standorten und im dritten Teil werden die Grundlagen der Gartennutzung besprochen, z. B. die Mischkultur, geschützter Anbau oder Pflanzenschutz.
Besonders gelungen finden wir die Gegenüberstellung von Gartenplänen z. B. auf einem 600 qm großen Grundstück mit Wohnhaus und Garage. Einmal soll der Garten intensiv als Gemüse- und Obstgarten genutzt werden, er soll daher über ein geräumiges Gewächshaus, Gemüse- und Würzkäuter - Beete und diverse Obst- und Bee
Sachverhalte, die etwas komplizierter sind, haben die Autoren mit reichlich Bildmaterial bestückt, so dass keine Fragen offen bleiben. Abgerundet wird das Buch durch einen Jahreskalender für Gemüse- und Kräuterkulturen sowie diverse Tabellen, z. B. zum Einsatz von Nützlingen, Erträgen bei Gemüse oder einer Übersicht von Würzkräutern im Garten und in der Küche. Damit wird Ihre Gartenplanung ein Kinderspiel. (Ulmer Verlag)
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Was immer Sie über Pflanzenvermehrung wissen wollen,...
....Sie werden es in diesem Buch finden. Die beiden Autoren, Vater und Sohn Kawollek, beschreiben ausführlich alle Methoden der Pflanzenvermehrung, von den Grundlagen bis zur Praxis. Der Grundlagenteil befasst sich ausführlich mit dem Basiswissen über die Pflanzenbiologie, der Samenaufbereitung und gibt Tipps für den Kauf von Saatgut, Erden (Substraten), Aussaatgefäßen und Werkzeugen bis hin zu Kleingewächshäusern. Im zweiten Teil werden Pflanzen besprochen, u. A. Bäume, Stauden, Blumen und natürlich Gemüse und Küchenkräuter. Viele Fotos verdeutlichen dem Laien die Details. Wenn Sie also wissen wollen, ob sie ihr Gemüse lieber als Gleichstands-, Dippel- oder Horstsaat aussäen sollten, sind Sie hier gut beraten.
Einen Haken gibt es: das Buch ist nicht "biofest", obwohl die Autoren auch auf ökologischen Methoden verweisen. Trotzdem ein sehr nützliches Buch, dass Sie immer wieder zur Hand nehmen werden. (Ulmer Verlag)
Ullas Buchbesprechungen finden Sie auf "Ullas Bio-Gemüsegarten".





